Berlin - Rund 500 Aktivisten haben am Samstag die Sonnenallee in Berlin-Neukölln blockiert und so für eine autofreie Stadt demonstriert. Sie forderten etwa die Einführung von Tempo 30 sowie geschützte Radspuren und Vorrang für den Öffentlichen Nahverkehr.

Irene Dietzel, Co-Initiatorin der Aktion „Autofreiberlin“, teilte mit, für Fußgänger und Fahrradfahrer sei die Sonnenallee lebensgefährlich. „Darum warten wir nicht auf die Politik, sondern setzen die Verkehrswende einfach selbst um. Städte wie Madrid, Kopenhagen oder Oslo zeigen, wie eine autofreie Zukunft aussehen kann.“

Auf Transparenten hieß es „Verkehrswende sofort!“ oder „Klimaneutrales Berlin“. Die Blockade der Sonnenallee am Samstag war die vierte Demonstration des Berliner Bündnisses. Nach Polizeiangaben ging die Veranstaltung kurz vor 20.00 Uhr störungsfrei zu Ende. (dpa=