Mieter, die wegen der Verlängerung der Autobahn 100 umziehen mussten, zahlen teils deutlich mehr Miete. Das geht aus der Antwort der Stadtentwicklungsverwaltung auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

Zwei Häuser mit 89 Wohnungen in Alt-Treptow wurden für den Weiterbau der A 100 geräumt. Elf Mietparteien vermittelte der Senat neue Wohnungen - mit oft deutlich höheren Kaltmieten, die durch die Erstattung für Umzug und Mehraufwendungen nicht aufgefangen werden. Zehn Mieter hätten eine Erstattung der Differenz beantragt, seien aber abgewiesen worden.

Acht Mietparteien haben zudem ein Jahr nach der Kündigung vor einem Jahr noch immer keine Ersatzwohnung. Die Häuser im Baugebiet der A 100 sollen im Januar abgerissen werden. (dpa)