Berlin - Vor einiger Zeit hatte ich Besuch von Angela Merkel. Sie saß im Hoodie auf meinem Bett und wir unterhielten uns über allerlei Themen. Dazu tranken wir Cola Light. Am Morgen ließ ich den Traum Revue passieren und mir fiel auf, dass das Thema der letzten Monate keine Rolle gespielt hat. Und dass auch alle anderen Träume seit Februar komplett pandemiefrei waren. Meine Nächte, so kann man es sagen, sind immun.

Ich fragte andere, wie es ihnen ergehe. Alle antworteten dasselbe. Niemand träumt von Masken und Abstandsregeln. Zwar scheint die neue Zeit bei vielen im Unterbewusstsein angekommen zu sein, weil sie zusammenzucken, wenn in einem Film die Menschen dicht an dicht stehen oder sich in die Arme fallen. Doch das kennen wir in harmloserem Zusammenhang, etwa wenn wir angesichts rauchender Autofahrer erschrecken, die schlafenden Kinder im Fond.

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