Fühlt sich respektlos behandelt: Veysel Bugur, der Vereinsvorsitzende des SC Banzai Berlin.
Fühlt sich respektlos behandelt: Veysel Bugur, der Vereinsvorsitzende des SC Banzai Berlin.
Foto: BLZ/Markus Wächter

Berlin - Es geht im Dojo, dem Übungsraum der japanischen Kampfkünste, im fünften Stock am Kottbusser Damm dem Ende der Karate-Stunde zu. Trainer Junis Nassar und seine Sportler knien. Sie beugen ihre Oberkörper vor, legen beide Hände auf die blau-rote Matte. „Sensei ni rei“, rufen sie die Grußformel. Karate lebt vom gegenseitigen Respekt. Das vermittelt Veysel Bugur, der Vereinsvorsitzende des SC Banzai Berlin, seinen Kampfschülern hier über den Dächern von Kreuzberg seit 22 Jahren. „Was ist denn mit deinem Zahn?“, fragt er Alperen, einen Jungen, der beim Verlassen des Dojo in seine Flip-Flops schlüpft und dem daheim ein lockerer Zahn abgebrochen war. „Alles gut“, antwortet der Achtjährige.

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