Berlin - Erfolg für die Berliner Polizei: Bei Ermittlungen zu einem Kinderporno-Ring haben LKA-Fahnder in Berlin die Wohnung eines Pädophilen gestürmt und dort Sexpuppen gefunden, die kleinen Mädchen nachempfunden sind. Außerdem entdeckten die Fahnder auch zahlreiche Pornos sowie Werkzeuge zum Fesseln und Knebeln, wie die „Bild“-Zeitung berichtet. 

Handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen Kindes-Entführer? Die Beamten gingen auch einer Spur nach der vermissten Inga nach.

Pädophiler wohnte in der Nähe von Inga

Schließlich kommt der Verdächtige aus Stendal, nur 30 Kilometer von dem Ort entfernt, von dem die kleine Inga verschwand. Zudem besitzt der 35-Jährige ein Haus in Bitterfeld, etwa 125 Kilometer entfernt von dem Ort, an dem Inga zuletzt gesehen wurde.

Dieses Bauernhaus soll der Mann laut einem Bericht der Zeitung "BZ" zu einem Verlies für Kinder umgebaut haben. Die Fenster seien beispielsweise nur Attrappen, dahinter soll alles zugemauert sein, vermutlich, um darin Kinder zu verstecken. Der Mann wurde festgenommen und in eine Einrichtung für psychisch kranke Straftäter eingewiesen.

Doch bisher gibt es keine neue Spur zu Inga. „Leider hat der Einsatz unseren wichtigsten Vermisstenfall nicht gelöst“, sagte eine Polizeisprecherin der „Bild“-Zeitung.

Die Ermittler sind jedoch überzeugt, dass durch die Festnahme des Pädophilen einem anderen Kind ein schreckliches Schicksal erspart geblieben ist. (met/BLZ)