Verteilung von Impfstoff: Ärzteverband spricht von „eklatantem Staatsversagen“

Für Jugendliche ist Biontech vorgesehen, doch der Impfstoff kommt in Brandenburger Praxen kaum an. Der Chef des Hartmannbundes fordert Lauterbachs Eingreifen.

Jugendliche bei der Impfung: Für sie wird ausdrücklich der Biontech-Impfstoff empfohlen, doch der ist in den Praxen kaum zu bekommen.
Jugendliche bei der Impfung: Für sie wird ausdrücklich der Biontech-Impfstoff empfohlen, doch der ist in den Praxen kaum zu bekommen.dpa/Christoph Schmidt

Berlin-Die Worte sind hart: Der Chef des Brandenburger Hartmannbundes spricht bei der Verteilung der Impfdosen durch den Bund von „eklatantem Staatsversagen“ und fordert von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eine schnelle Änderung der Verteilungsquoten. Hanjo Pohle sagt: Vor allem die Praxen würden die Hauptlast der Impfkampagne tragen, der Minister solle deshalb dafür sorgen, dass sie künftig bei der Zuteilung der besonders begehrten Impfstoffe bevorzugt werden.

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