Berlin - Zu Corona-Zeiten sind Haustiere so beliebt wie nie – auch viele Berliner nutzen die Homeoffice-Zeit, um sich den Wunsch nach einem tierischen Begleiter zu erfüllen. Doch dieser Trend hat auch seine Schattenseiten. Im Tierheim kommen in der letzten Zeit etwa immer mehr Wellen- und Nymphensittiche an, die ihren Neu-Haltern entflogen sind. Nun ist das Vogelhaus überfüllt, denn keiner holt die Tiere ab.

Es zwitschert in allen Ecken: Das Berliner Tierheim in Falkenberg ächzt derzeit unter einer echten Sittich-Welle. Die Vögel landen auf verschiedenen Wegen bei den Tierschützern. Rund 200 sind hier momentan untergebracht. „Es gibt kaum geeignete Nachfragen – wenn, dann wollen die Leute in der Regel einen einzelnen Vogel in einem kleinen Käfig und sind nicht bereit, ihre Haltung zu ändern. Wir können also nur wenige vermitteln“, sagt Manja Stumpf, Fachbereichsleiterin des Vogelhauses, der Berliner Zeitung. „Aber dafür kommen immer mehr hinzu.“

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