BerlinAm Tag nach den neuen Corona-Beschlüssen des Senats traf sich das Berliner Landesparlament zur Sondersitzung. Dabei verteidigten die Redner der rot-rot-grünen Koalition mit Abstrichen die Beschlüsse, die Opposition arbeitete sich daran ab. Viele vermissten generell eine Strategie bei der Pandemiebekämpfung. Insbesondere fehle eine nachvollziehbare Linie bei Schnelltests und beim Einbau von Luftfiltern in Klassenräumen.

Seine ersten Worte richtete der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) Richtung Washington – die Bilder des Sturms auf das Kapitol in der Nacht zuvor hatten Wirkung hinterlassen. „Ein Angriff auf ein Parlament ist immer ein Angriff auf die Demokratie“, sagte Müller. Und: „Wir stehen an der Seite unserer amerikanischen Freunde.“ Viele Berliner seien Amerika sehr verbunden – und das nicht nur wegen der Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg oder weil viele ältere Berliner „immer noch das Brummen der Motoren der Rosinenbomber“ während der Luftbrücke im Ohr hätten.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.