Seit fünf Wochen kommen Tag für Tag Tausende ukrainische Kriegsflüchtlinge in Berlin an. Mit einem gewaltigen Kraftakt hat die Stadt bereits mehr als 25.000 Menschen temporär untergebracht. Langsam gehen die Zahlen der Schutzsuchenden zurück. Zuletzt blieben 5800 Notbetten unbelegt. Eine Reserveunterkunft für 500 Menschen im Terminal des alten Flughafens Schönefeld wurde bereits am Donnerstag geschlossen. Der ganz akute Druck lässt nach – und gibt den Blick frei auf die Frage, wo die Menschen mittel- und langfristig unterkommen können. Dabei gibt es immer wieder Streit zwischen privaten Hilfsinitiativen und politikgetriebenem Verwaltungshandeln. Hinter allem stehen die Fragen: Wer darf in Berlin bleiben? Und hat Engagement nicht einen Bleibebonus verdient?

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