Berlin - Während im Abgeordnetenhaus ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss die Ausübung des Vorkaufsrechts zugunsten der Genossenschaft „Diese eG“ beleuchtet, hoffen Mieter von gerade verkauften Häusern in mehreren Bezirken auf eben diese Ausübung des Vorkaufsrechts – um in die Hände eines sozial verantwortungsbewussten Eigentümers zu kommen.

„Wir haben vor kurzem vom Bezirksamt erfahren, dass unser Wohnhaus von einer österreichischen Immobilienfirma gekauft wurde“, sagt Angelika Küsel, Sprecherin der Hausgemeinschaft Auerstraße 41 und 43 in Friedrichshain. Weil der Gründerzeitbau in einem Milieuschutzgebiet liegt, hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hier ein Vorkaufsrecht. „Wir hoffen, dass der Bezirk sein Vorkaufsrecht zugunsten eines gemeinwohlorientierten Erwerbers ausübt“, sagt Angelika Küsel. „Unser Ziel ist, dass der preiswerte Wohnraum, in dem wir leben, so lange wie möglich erhalten bleibt.“ Die Zeit drängt. Denn die Frist für die Ausübung des Vorkaufsrechts läuft am 22. April ab.

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