BerlinDer Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz sieht aus, als wäre er nicht ganz fertig geworden. Ein paar Buden stehen verloren auf dem Platz herum, hier und da bleibt jemand für eine Zigarettenlänge mit einem Glühwein aus dem Pappbecher stehen, schiebt sich jemand hastig eine Bratwurst an der Maske vorbei, nimmt vielleicht noch Zuckerwatte im Plastikeimer für zu Hause mit, bevor es schnellen Schrittes weitergeht.

Das ist übrig geblieben vom größten Weihnachtsmarkt der Stadt. Seit 1983 gastiert er zwischen Budapester Straße und Tauentzienstraße, eine Million Besucher kamen in seinen besten Jahren - zum ersten Mal in seiner Geschichte ist er abgesagt. Die paar Buden sind ja nicht der Rede wert, wenn man bedenkt, was hier sonst los ist: Christmas-Kirmes, Weihnachtsrummel, Glühweintaumel. Fällt alles aus. Als der zweite Lockdown beginnt, wird endgültig abgebaut.

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