Einer der beiden Geldboten reibt sich die Augen. Er wurde bei dem Überfall mit Pfefferspray angegriffen, weil er den Koffer nicht hergeben wollte.
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BerlinUnbekannte Männer haben am Dienstagvormittag in Wilmersdorf einen Geldboten überfallen und offenbar eine hohe sechsstellige Summe erbeutet. Mehrere Passanten wurden Zeugen des Coups. Wie einer der Augenzeugen der Berliner Zeitung berichtete, hatten sich vier Maskierte an der Detmolder Straße hinter einem Smart versteckt. Als der Geldbote mit dem Koffer aus der Volksbank kam und in Richtung des Geldtransporters ging, stürmten zwei der Räuber auf ihn zu. Sie sollen versucht haben, dem Kurier den Koffer zu entreißen, während die anderen beiden die Tat absicherten. Nach Angaben des Zeugen habe der Geldbote sich gewehrt. Daraufhin hätte einer der Räuber Pfefferspray in sein Gesicht gesprüht. Dann sei es zu einem kurzen Gerangel gekommen. Dabei sollen sie dem Geldboten die Pistole aus der Hand geschlagen und ihm den Koffer entrissen haben. Er erlitt starke Augenreizungen und musste behandelt werden.

Die Polizei bestätigte den Raub. Ein Sprecher wollte jedoch den genauen Ablauf aufgrund der laufenden Ermittlungen nicht kommentieren. Nach Informationen der Berliner Zeitung sollen in dem Koffer 500.000 Euro gewesen sein. Der Inhalt war mit einer Farbpatrone gesichert.

Den Aussagen des Zeugen zufolge flüchteten die Täter in zwei schwarzen Fluchtwagen, die auf der Detmolder Straße bereitstanden. Den Angaben zufolge  handelte es sich um einen Skoda und einen Audi. Die Kennzeichen der Nummernschilder wurden an die Polizei weitergegeben. Das Alter der Räuber werde auf 25 bis 30 Jahre geschätzt.