Das Zimmer, in dem Lucille H. seit Jahren lebte, hatte die Nummer 3020. Es lag in der 3. Etage des Thusnelda-von-Saldern-Hauses in Potsdam. Am Ende des Flurs, gegenüber der Feuertreppe. Als Polizisten das Zimmer betraten, stand neben dem Pflegebett ein Infusionsständer. Der Fernseher lief. Eine Kriminalistin, die vor Gericht jenen Augenblick schildert, als hätte sie ein Foto des Zimmers vor sich, kann sich sogar an den Sender erinnern: Es lief das erste Programm. Das Licht war angeschaltet. An einer Schnur hingen aufgereiht Fotos der Familie.

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