Der Film „Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ kreist um die 18-jährige Dora – ein geistig behindertes Mädchen, das voller Kraft und voller Unschuld das Liebesleben entdeckt. Für die 25-jährige Berlinerin Victoria Schulz war die Rolle der Dora ein Geschenk und eine Herausforderung, genau zum richtigen Moment. Denn als sie vor vier Jahren von einem Casting-Mann auf einer Premierenparty im Theater Hebbel am Ufer angesprochen wurde, probte sie gerade für ihr Vorspiel an der Schauspielschule in Babelsberg.

Zwar muss dessen Ansprache – nach dem Motto: Du sieht so aus, als könntest du ein geistig behindertes Mädchen spielen! – etwas heikel gewesen sein. Victoria Schulz erinnert sich, dass dem Caster ihr junges und gleichzeitig reifes Gesicht aufgefallen war. Doch sie war sofort bereit, sich in diese Rolle zu stürzen, vor der so viele erfahrenere Kandidatinnen zurückgeschreckt waren.

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