Berlin-Mitte - Klugen Kindern aus nicht begüterten Familien Bildung und Aufstieg zu ermöglichen – dieser seit der Antike durchaus bekannte Gedanke verhalf auch Berlin zu zwei großen Geistern, deren 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird: Rudolf Virchow, geboren am 13. Oktober 1821 in Schivelbein/Hinterpommern, der eine; Hermann Helmholtz, geboren am 31. August 1821 in Potsdam, der andere. Die Arbeit beider rettete ungezählte Menschenleben, linderte Leid, bereitete den Weg für Forschungen, die den menschlichen Organismus und die Natur besser verstehen lassen.

Virchow verdankt Berlin die Kanalisation, Helmholtz bereitete den Weg zu Erfindungen wie dem Magnetresonanztomografen. Zwei ungemein vielfältig interessierte, umtriebige und aufs Praktische orientierte Männer. Beide verfügten über die Fähigkeit, verschiedene Lebens- und Forschungsbereiche zu verbinden und ihr theoretisches Wissen praktisch nutzbar zu machen.

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