Beinahe hatte man ihn vergessen, den Zonk, dieses vielleicht fieseste aller Kuscheltiere. In den Neunzigerjahren war die knopfäugige, rot-graue Plüschmaus der Trostpreis in der Sat.1-Sendung „Geh aufs Ganze!“, Inbegriff einer Verheißung, die in sich zusammenschnurrt wie ein angepikster Luftballon. Man muss sich das einmal vorstellen: Da hat man es ins Fernsehen geschafft, steht mit dem Moderator vor drei Toren, hinter denen sich vermeintlich Traumreisen, Motorräder, Sportwagen oder Bargeld verbergen, und dann verbirgt sich hinter der, für die man sich entscheidet, nur diese blöde Maus.

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