Berlin - Jedes Schloss hat seine Geheimnisse. Auch jenes, das seit fast 400 Jahren im Osten Berlins steht. Jeder kennt es, und doch weiß kaum einer, dass es ursprünglich das Lustschloss eines Piraten war, in dem später sogar Menschenaffen lebten. Die Rede ist vom Schloss Friedrichsfelde, dem Wahrzeichen des Berliner Tierparks, dessen letzte Geheimnisse jetzt gelüftet werden.

Dafür sorgt der Historiker Clemens Maier-Wolthausen. Er ist der Macher einer Ausstellung, mit der das Schloss am 10. September nach monatelanger coronabedingter Schließung wieder für Besucher öffnet. Vor einem Jahr begann der Historiker mithilfe des Fördervereins der Hauptstadtzoos die Geschichte des Tierpark-Wahrzeichens neu zu ergründen. Die Aufarbeitung war nötig. Denn so makellos, wie vor allem der Schloss-Erbauer bisher dargestellt wurde, war dieser gar nicht.

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