Im Eingang zur Cocktailbar ihrer Eltern in der August-Bebel-Straße Nummer sieben steht eine hüfthohe Pinnwand. Daran kann man Stephanie Auras’ Lebensweg ablesen. Weilburg an der Lahn ist auf der Pinnwand zu sehen, Berlin, Leipzig und ja, tatsächlich, New York.
Auf dem Tisch vor der 37-Jährigen liegt ihr 2018 im Selbstverlag erschienenes Buch. Dessen Titel lautet: „Heeme. Eine Rückkehrergeschichte“. Heeme kann Heimkehr bedeuten, aber auch: Heimat. Das leuchtend grüne Cover zeigt im Hintergrund die Skyline von Manhattan und den Fernsehturm am Berliner Alexanderplatz. Im Vordergrund ist ein Plattenbau abgebildet, einer von mehreren, die es in Finsterwalde gibt. In einer „Platte“ hat Auras ihre Kindheit verbracht.

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