Der Berliner mag sie mit oder ohne Darm. Wichtig ist stets die Soße, die daraufkommt. Auf die Currywurst, die nun eine besondere Würdigung erhielt. Für den Imbiss, der vor 70 Jahren in der Hauptstadt erfunden wurde, gibt die Staatliche Münze Berlin eine Gedenkmünze aus 333/1000er Silber heraus.

Auf der Vorderseite sind zwei Würste samt Soße und Currypulver farbig abgebildet. Dahinter, in Silber, Herta Heuwer, die am 4. September 1949 an ihrem Stand an der Kant-/Ecke Kaiser-Friedrich-Straße die Currywurst erfunden haben soll. Erfunden hat sie eigentlich nur die Soße aus Tomatenmark, Paprika und Curry, mit der sie die Bratwürste veredelte. Das genaue Rezept blieb das Geheimnis der Erfinderin, die 1999 starb.

Die im Durchmesser 32,5 Millimeter große und 9,2 Gramm leichte Gedenkmünze gibt es in einer limitierten Auflage von 2500 Stück. Im Internetshop der Staatlichen Münze ist sie für 13 Euro erhältlich. Der Preis entspricht etwa dem von sechs Currywürsten. Der Silberling „hat keinen Nominalwert, ist daher kein Zahlungsmittel und darf darum nicht als Münze, sondern nur als Medaille bezeichnet werden“, erklärt Andreas Schickora, Geschäftsführer der Staatlichen Münze Berlin.