Berlin - Der Schauspieler Jannik Schümann, der ab Februar in der Netflix-Großproduktion „Tribes of Europa“ zu sehen sein wird, lernte in diesem Jahr die vorteilhaften Auswirkungen eines Studiums auf die Struktur eines unsteten Künstlerlebens kennen: „Ich hatte Glück, dass im April das Online-Sommersemester der Humboldt-Uni anfing. So hatte ich jeden Tag zu tun, konnte meinen Kopf vormittags anstrengen und hatte nachmittags frei.“ Seit inzwischen drei Jahren, mit drei Freisemestern wegen Dreharbeiten, studiert er Anglistik und Medienwissenschaften. „Jetzt hatte ich mal wieder richtig Zeit dafür, konnte einiges nachholen. Dabei wusste ich die ganze Zeit, dass die Serie ‚Westwall‘ kommen würde. Ich hatte also im Hinterkopf: Wenn wieder gedreht werden darf, werde ich ab August Arbeit haben.“

Die vor dem Semesterstart durch die Pandemie aufgezwungene Ruhe hatte für ihn ihre guten Seiten: „Ich habe das wahnsinnig genossen, einfach mal runter zu kommen und mir viele Gedanken über das Wesentliche gemacht, über mein Leben und darüber, was ich will.“

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