Berlin - Nachtwache an der Aroser Allee in Reinickendorf. Dort, wo das Verwaltungsgebäude des landeseigenen Klinikkonzerns Vivantes steht. „Die werden uns so schnell nicht los“, sagt eine Pflegekraft vom Klinikum am Friedrichshain. „Und Nachtwache, das können wir ja.“ Sie lacht, obwohl dieser Tag alles andere als lustig war für die Beschäftigten von Vivantes, die seit dem Montagvormittag eine Fahrtrichtung blockiert haben. Sie wollten ein Zeichen setzen zum Beginn ihres Warnstreiks, mit dem sie bessere Arbeitsbedingungen erkämpfen wollen, einen Tarifvertrag für personelle Entlastung und einen für Lohnangleichungen in den Tochterunternehmen. Doch die Geschäftsführung erwirkte bei Gericht eine einstweilige Verfügung, die den Streik zunächst unterband.

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