Im Oktober 2012 erreichten 20 Asylbewerber nach einem 28-tägigen Fußmarsch aus Würzburg Berlin. Sie brachten ihren Protest gegen die Bedingungen der Unterbringung, gegen Residenzpflicht und andere Zumutungen des Asylrechts in die Hauptstadt. Eineinhalb Jahre lang hielt sich ihr Camp auf dem Oranienplatz. Jetzt gehen sie wieder los. Flüchtlinge und Aktivisten wollen den Protest gegen die europäische Asylpolitik pünktlich zu den Europa-Wahlen nun dahin tragen, wo die entsprechenden Gesetze gemacht werden: in Straßburg und Brüssel. Der „Marsch für die Freiheit“ beginnt in Kreuzberg.

Die Plakate sind fertig. „Freedom of movement“ steht auf großen Lettern. „Denn die Flüchtlinge sind nicht frei zu gehen, wohin sie wollen“, beschreibt eine Initiatorin den Hintergrund. Die Organisatoren wenden sich gegen die Flüchtlingspolitik der EU und fordern eine Liberalisierung sowie ein Ende der Abschottungspolitik.

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