Sigrid Nikutta meint es wirklich ernst mit der BVG. Nicht nur, dass die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe selbst im Ausland freiwillig einen Schal mit dem bunten U-Bahn-Sitzmuster trägt – und auch ein kleines gelbes BVG-Herz am Revers. Nein, Nikutta brachte ihre ganz persönliche Corporate Identity am Mittwoch in Peking, während der Delegationsreise mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne), auf das höchste denkbare Niveau: Sie verspätete sich, und zwar heftig.

Geplant war ein Gruppen-Besuch bei der „State Grid Corporation of China“, dem gigantischen staatlichen Netzbetreiber, zuständig für gut 80 Prozent der Energieversorgung von 1,3 Milliarden Chinesen und auch für Brasilien, Portugal und die Philippinen. Sogar in Berlin war State Grid vor ein paar Jahren Mitbewerber für das Stromnetz von Vattenfall, dessen Vergabe immer noch nicht entschieden ist. Allerdings haben sich die Chinesen aus der Ausschreibung längst zurückgezogen.

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