Die Berliner Polizei hat das Wohnprojekt Liebig34 in Berlin-Friedrichshain geräumt.
Foto: Imago Images

BerlinUnd wieder einmal drängelt sich Frauenfeindlichkeit in die politische Debatte. Dabei wehrten sich die Bewohnerinnen der „Liebig34“ genau dagegen. Auch durch die Form ihres Zusammenlebens, das keine cis-Männer erlaubte – aus Selbstschutz. In dem Haus, das die 50 Frauen und non-binären Personen als Versteck vor dem Patriarchat, den Zwängen des Kapitalismus und der Diskriminierung jeglicher – besonders aber geschlechtlicher – Couleur erklärt hatten. Am Freitag wurde das Wohnprojekt geräumt. Von Polizisten, die wenige Stunden, nachdem die letzte Besetzerin abgeführt worden war, Journalisten auch dieser Zeitung zu einer Führung durch Treppenhaus, Hinterhof und Wohnungen einluden.

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