Vielfach verspottet ist die Geste. Sie ist aber längst zu einem Markenzeichen der Bundeskanzlerin geworden und wird auch als Merkel-Raute bezeichnet. Weiß Angela Merkel nämlich nicht, wohin mit ihren Händen, wenn etwa Fernsehteams in der Nähe sind, dann nimmt sie diese Pose ein: Die Hände vor der Körpermitte. Die Daumen nach oben, die Fingerspitzen sind gegeneinander gelegt und weisen nach unten. Zusammen bilden Daumen und Zeigefinger ein Viereck. Die CDU macht sich die Popularität dieser Geste jetzt zunutze und setzt sie mit selbstironischer Note im Wahlkampf ein. Gut zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl zieren Merkels Hände ein Riesenposter am Hauptbahnhof, das am Baugerüst für das neue Steigenberger-Hotel angebracht ist.

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