Der klare Wahlverlierer der Landratswahlen in 6 von 14 Brandenburger Landkreisen ist die rechtsnationale AfD. Sie war in 4 Kreisen angetreten und hatte sich selbst das Ziel gesetzt, in Brandenburg den bundesweit ersten Verwaltungschef eines Landkreises per Direktwahl durch den Bürger zu stellen.

Dazu hatte die AfD extra drei Kandidaten im konservativ geprägten Südbrandenburg ins Rennen geschickt, weil die AfD dort bei der Bundestagswahl im Herbst hinter der CDU auf Platz 2 landete und diese „CDU-Bastion“ nun für sich erobern wollte. Doch das Vorhaben ist klar gescheitert. In keinem Fall lag ein AfD-Kandidat vorn, und nur in einem Fall muss sich die CDU bei der Stichwahl dem AfD-Kandidaten stellen - im Landkreis Spree-Neiße kam Amtsinhaber Harald Altekrüger (CDU) auf knapp 40 Prozent, Steffen Kubitzki (AfD) auf 29 Prozent. In der Stichwahl Anfang Mai ist relativ unwahrscheinlich, dass der Rechtspopulist gewinnt, da AfD-Gegner nun vereint für den CDU-Mann stimmen werden.

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