Sie waren Waisen und Wolfskinder aus Ostpreußen. Nach dem Krieg mussten sie sich allein durchkämpfen. Sie streunten durch die Wälder, wie kleine Wölfe um die Höfe der Bauern auf der Suche nach etwas Essbaren. Sie versuchten, dem Hungertod zu entgehen. Bis sie im Kinderheim in Kyritz ein neues Zuhause fanden. Dort wird nun ein Gedenkort eingeweiht. Katrin Bischoff erzählt die Geschichten der ehemaligen Bewohner des Heims, deren Kindheit mit dem Tod der Eltern endete und zum Überlebenskampf wurde.