Berlin - Einen Tag vor dem Tag der Arbeit waren in Berlin am Freitag sechs verschiedene Veranstaltungen angemeldet. Den großen Auftakt machten um 17 Uhr linke Gruppen unter dem Motto „Von der Krise zur Enteignung“. Organisiert von der Gruppe „Hände weg vom Wedding“, zogen die Demonstrierenden vom Leopoldplatz bis zum Gesundbrunnen. Ihre Themen: ungerechte Mietenpolitik und alternative Auswege aus der Krise.

„Mir ist die Wohnungsfrage wichtig“, erzählt Christina, eine Teilnehmerin, „es gibt wenige Leute, auf die sich viel Reichtum konzentriert. Wohnen sollte keine existenzielle Unsicherheit sein.“ Sie ist vom gekippten Mietendeckel betroffen und muss nun zurück zahlen, hatte aber „das Glück, das Geld zurücklegen zu können“. Die Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ traf am Leopoldplatz auf ein geneigtes Publikum, sammelte fleißig Unterschriften.

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