Bis vor wenigen Tagen fuhren in der Friedrichstraße zwischen Kronen- und Französische Straße noch Autos. Bis Ende Januar 2021 gehört die Fahrbahn nun den Radfahrern und Fußgängern.
Foto: DAVIDS/Sven Darmer

Berlin - Wer hätte gedacht, dass fünf Dutzend Bäume in Kübeln, einige grob gezimmerte Sitzgelegenheiten und ein paar Vitrinen so unterschiedliche Meinungen hervorrufen können? Für die einen sind die Stadtmöbel, mit denen ein Abschnitt der Friedrichstraße in Mitte provisorisch zugestellt worden ist, Vorboten einer strahlenden Zukunft. Die anderen schmähen den Verkehrsversuch, der bis Ende Januar 2021 dauern soll, als „Verkehrsfluch“. Sie versprechen sich wenig bis gar nichts von dem schnell zusammengezimmerten Idyll, in das die einstige Verkehrsader verwandelt wurde. Zwischen den Fronten stehen diejenigen Berliner, in deren Leben die Friedrichstraße mit ihren Juwelierläden und Privatkliniken noch nie eine wesentliche Rolle gespielt hat. Sie fragen: Worum geht es hier eigentlich?

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