BerlinNatürlich ist das eine gute Nachricht: Im Corona-Jahr ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin deutlich zurückgegangen. So weit, so gut. Ein Grund für allzu große Freude ist dies aber nicht. Denn die Straßen sind eine Risikozone geblieben.

Auch wenn der Trend in diesem Jahr erstmals seit langem wieder in die richtige Richtung weist: Im Berliner Straßenverkehr werden Tag für Tag im Durchschnitt sieben Menschen schwer und 38 leicht verletzt. Die Zahl der Getöteten ist sogar gestiegen. Umgerechnet alle sieben Tage stirbt ein Mensch bei einem Verkehrsunfall in Berlin. Obwohl sich der Senat seit Jahren die Vision Zero auf die Fahnen schreibt, ist die Stadt von den Zuständen etwa in skandinavischen Städten, wo es tatsächlich keine oder fast keine Verkehrstoten mehr gibt, weit entfernt.

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