Berlin - War der 84-jährige Peter G. schuldfähig, als er seine neun Jahre ältere Ehefrau mit einem Hammer und einem Messer tötete? Eine erheblich verminderte Schuldfähigkeit konnte Alexander Böhle, der psychiatrische Sachverständige, im Prozess um den Mord an der 93-jährigen Ilona G. am Montag zumindest nicht ausschließen. Jedoch sah der Mediziner vor dem Berliner Landgericht keine Anhaltspunkte für eine tiefgreifende Bewusstseinsstörung oder eine Affekthandlung.

Peter G. soll seiner Ehefrau in der Nacht zum 6. Januar dieses Jahres in ihrer gemeinsamen Wohnung in der Mahlower Straße in Neukölln zunächst mit einem Hammer mindestens 30 Mal auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen haben. Laut Anklage habe der Angeklagte dann noch einen Puls bei seiner Ehefrau gespürt, ein Messer aus der Küche geholt und damit mehrfach in die linke Brusthälfte gestochen.

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