Der Flug beginnt gleich hinter dem Stahltor in einer mächtigen Mauer mit Rollen aus Stacheldraht oben drauf. Tolga macht sich warm für die bevorstehenden zehn Kilometer, nimmt in Gedanken Fahrt auf mit dieser Stimme im Kopf: „Ich heb’ ab, nichts hält mich am Boden.“ Im Training fällt ihm dieser Song oft ein. Dann, wenn er mit anderen Gefangenen in der JVA Tegel seine Runden dreht. Zweimal in der Woche machen sie das, meist sind sie zehn, manchmal 15 Leute.

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