Berlin - Auf 201 A liegt ein weißes Laken, akkurat über die Matratze gespannt wie bei den anderen Betten auch. Die Gäste werden erst ab 19 Uhr erwartet, hier im zweiten Stock der Notunterkunft der Berliner Kältehilfe an der Ohlauer Straße. „Unsere Gäste“, so nennt Christian von Wissmann die Obdachlosen, die bis sieben Uhr am Morgen ein Dach über dem Kopf finden werden. 75 Prozent kommen jeden Abend wieder, sind Stammgäste sozusagen. Sie kommen aus Osteuropa, Afrika, dem Nahen Osten, etwa fünf Prozent sind Deutsche. Im Raum 201 dürfen sie ihre Hunde mitbringen. In jeder der drei Etagen gibt es einen solchen Raum, in dem Haustiere gestattet sind.

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