BerlinNeukölln, 7. November, 18.50 Uhr: Vermummte stürmen in einen Spätkauf. Sie werfen Waren auf den Boden, prügeln auf einen Verkäufer und auf mehrere Männer ein, die im Laden stehen. Die Angreifer sind Tschetschenen, die Angegriffenen gehören zu einem arabischen Clan. Wenige Stunden später attackieren in Gesundbrunnen arabischstämmige Männer mit Messern und Schlagstöcken fünf Tschetschenen.

Videos von dem Angriff machen auf WhatsApp die Runde. Sie vermitteln einen Eindruck davon, was in Berlin gerade passiert: Die Unterwelt ist im Umbruch. Reviere werden neu aufgeteilt. Die Macht der arabischen Clans bröckelt, neue Banden drängen ins Drogengeschäft, in dem derzeit der größte Profit zu machen ist. Deshalb rechnet die Polizei damit, dass die Auseinandersetzungen blutiger werden.

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