Berlin - Während die Weltklimakonferenz in Glasgow noch läuft, kommt bereits der erste Klimaflüchtling aus der Lausitz nach Berlin. Auf einem selbst gebauten Schiff schippert er die Spree entlang, quert die Oberbaumbrücke. Er steht im blauen Overall auf einem gläsernen Gewächshaus, das Teil der Installation ist. Ein Chor hat an der Anlegestelle East Side Gallery den roten Teppich ausgerollt und singt: „Unsere Erde ist verbrannt, Klimaflüchtling komm an Land!“ Aber als Anwerber aus dem Braunkohlerevier antwortet der Bootsmann: „Wo wollen wir wohnen, wo sind die Millionen? Ihr werdet verdrängt? Wir hätten Platz für euch!“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.