Berlin - Beinahe wäre eine gute alte Gitarre von Frank Zander unter Bauschutt begraben und zerstört worden – ein Instrument mit Geschichte. Mit dieser Gitarre trat der Entertainer oft im Olympiastadion auf, spielte und sang die Hertha-Vereinshymne „Nur nach Hause geh'n wir nicht“ vor Tausenden Fans live. Das war in Vor-Corona-Zeiten.

Es war jedenfalls knapp, als in der vergangenen Woche im Arbeitsraum des Sängers Putz und Steine – ein Quadratmeter Deckenteile - herabstürzten. Die Bauarbeiten im Altbau in der Berliner Witzlebenstraße, wo Frank Zander mit seiner Frau Evy seit 54 Jahren im vierten Stock wohnt, waren schuld an dem Desaster. Oben, wo das Dachgeschoss ausgebaut wird und laut Hauseigentümer Michael Pribil aus der Nähe von München vier neue Mietwohnungen entstehen („keine Luxuswohnungen“), war eventuell schwereres Baugerät zum Einsatz gekommen.

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