Berlin - Der Migrant – wer denkt heute noch an einen Menschen, dessen Familie aus Italien, Portugal, Frankreich stammt? Vielmehr ist der Migrant ein Türke, Perser oder zum Beispiel Araber. In Deutschland wird oft zwischen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte unterschieden, sie werden in grundverschiedene Schubladen gesteckt. So zumindest fühle ich. Es gibt diejenigen, die integrationsfähig sind und gewissermaßen schon (äußerlich) verschmolzen mit der Gesellschaft, der sogenannten deutschen Leitkultur. Und diejenigen, die – so wird oft behauptet– sich nicht integrieren, überhaupt nichts zu tun haben wollen mit „den Deutschen“, die untereinander bleiben, sich abkapseln, so gar nicht interessiert sind am Land, in dem sie seit vielen Jahrzehnten leben. Weder sozial noch politisch noch kulturell. Und obendrein jammern sie ständig darüber, wie heftig und wie häufig sie diskriminiert werden – dagegen hört man keine einzige Beschwerde aus japanischen oder griechischen Communitys.

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