Berlin - Man weiß nicht genau, wann die Zeit stehengeblieben ist im Köllnischen Park in Mitte. Aber sie steht. Inmitten der Anlage befindet sich der Bärenzwinger, er ist leer und rottet vor sich hin. Nach dem Tod von Schnute, der letzten Stadtbärin von Berlin, ist das Tiergehege ohne Verwendung. Das sieht man auch daran, dass alte Zeugnisse herumhängen, wie etwa der Speiseplan für die Bären, der an einer Tafel dran gepinnt ist: Sie bekamen Obst (alles, außer Bananen), Gemüse (außer Kartoffeln, Rettich, Paprika und Weißkohl), Fleisch vom Rind und Geflügel sowie Leckerbissen wie Honig, Rosinen oder frischgeschnittene Linde, Pappel, Weide oder Ahorn.

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