Brandenburgs Verfassungsschutz geht Winfriede Schreiber (67) an diesem Freitag (31. Mai) in den Ruhestand. Nachfolger ist der Leitende Oberstaatsanwalt aus Frankfurt (Oder), Carlo Weber (62). Damit leitet erneut ein Jurist und gebürtiger Berliner die Behörde. Nach dem Willen von Innenminister Dietmar Woidke (SPD) soll Weber das von seiner Vorgängerin entwickelte Konzept fortsetzen und ausbauen. Danach versteht sich der Verfassungsschutz in Brandenburg als «Demokratiedienstleister» für die Zivilgesellschaft. Der Weg dorthin sei nicht leicht gewesen, sagte Schreiber der Nachrichtenagentur dpa im Rückblick. «Ich hatte das Gefühl, ständig gegen die Wand zu rennen.»