Berlin - Der Staat will es Kriminellen erschweren, ihre illegalen Erlöse in legales Eigentum zu investieren und so zu „waschen“. Deshalb sind Anwälte und Notare seit knapp fünf Monaten verpflichtet, Auffälligkeiten bei Immobilienkäufen zu melden. Der Widerstand von Einzelnen aus der Branche erlitt jetzt einen Rückschlag. Vor dem Berliner Verwaltungsgericht scheiterte ein Rechtsanwalt und Notar mit einem Eilantrag. Er hatte sich auf seine Verschwiegenheitspflicht berufen. Eine Meldung würde einen unverhältnismäßigen Eingriff in seine Berufsfreiheit bedeuten, argumentierte er.

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