Berlin - Die Folgen der Corona-Pandemie wirken sich doch stärker auf Bauprojekte des Landes Berlin aus als anfangs gedacht. Nach Angaben der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) sind bei 30 Prozent ihrer insgesamt rund 900 im Bau befindlichen oder geplanten Projekte Verzögerungen zu verzeichnen. Das berichteten die BIM-Geschäftsführer Birgit Möhring und Sven Lemiss am Dienstag. Die landeseigene BIM kümmert sich um rund 5000 Immobilien in der Stadt – zum Beispiel um Gebäude für die Polizei, die Feuerwehr, Finanzämter und um kulturelle Einrichtungen.

„Am Anfang hieß es, 95 Prozent der Bauvorhaben laufen durch, ohne jegliche Einschränkungen“, sagte Lemiss. Das sei jedoch anders geworden. Es gebe Fälle, bei denen ganze Firmen für fünf bis sechs Wochen ausgefallen seien, weil sich Mitarbeiter in Quarantäne befanden. Zudem habe es Probleme mit Materiallieferungen oder mit Mitarbeitern aus dem Ausland gegeben, die aufgrund von Reisebeschränkungen nicht nach Deutschland kommen konnten. Die Verzögerungen reichten von einem Monat bis zu einem halben Jahr, so Lemiss.

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