BerlinNur noch wenige Tage, dann verabschiedet sich das Jahr 2020, der Kalender 2021 klappt auf. Der christliche Teil der Bevölkerung feiert Weihnachten und weil das öffentliche Leben in diesen Tagen herunterfährt, unterliegen auch alle anderen Teile der Gesellschaft einer gewissen Langsamkeit. Es ist die Jahreszeit, die man auch „finster“ nennt, es sind die Tage im Jahr, in denen sich viele ins Private zurückziehen – wegen der Dunkelheit, der Nasskälte, der Schulferien.

In diesem Jahr lässt sich über diese Zeit nicht sprechen, ohne auch Worte wie „Social Distancing“ oder „Isolation“ fallen zu lassen. Bundesweit leben mehr als 40 Prozent der Menschen allein, in Berlin machen die Single-Haushalte sogar etwas mehr als die Hälfte der Wohnformen aus. In diesem Jahr, in dem nicht nur das öffentliche, sondern auch das private Leben auf ein Minimum reduziert ist, ist es also nur logisch, dass wir auch mehr über Einsamkeit sprechen. Denn Minimum, das heißt für viele: allein.

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