Jubiläen wie dieses haben die Geschmacksrichtung Bittersüß. Einerseits ist es natürlich ein Grund zum Feiern, dass Frank Zander und seine Familie sowie Freunde und Unterstützer am Montagnachmittag nun schon zum 20. Mal ihre Weihnachtsfeier für Obdachlose und andere Bedürftige organisiert und damit etwas für die Ärmsten getan haben. Andererseits wäre es für Zander & Co. ein viel größerer Anlass für eine Fete, wenn ihre jährliche Großtat kurz vor Weihnachten gar nicht mehr nötig wäre. Sie ist es aber. Und wird es bleiben, da macht Zander sich selbst gar keine Illusionen.

Nun wünscht er sich noch lange Kraft, um weiterzumachen: „Ich sehe unser Zwanzigjähriges als Bergfest.“ Die bewegendsten Momente erlebt Zander jedes Jahr am Eingang seines Weihnachtsfestes, wo er die Gäste persönlich begrüßt: „In ihre Gesichter zu kucken, haut mich um.“ Zander freut sich über die große Schar der Unterstützer, die sich seit seiner ersten Weihnachtsfeier für Obdachlose im Jahr 1995 um ihn geschart haben.

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