Berlin - Seit Montag erscheinen die angehenden Abiturienten verkleidet zum Unterricht, sie nennen das Mottotage. Am Mittwoch stieg in der Diskothek Q-Dorf am Kudamm eine wilde Party, und am heutigen Freitag ist der letzte Schultag. In den kommenden Wochen legen dann die Schüler des doppelten Abiturjahrgangs ihre Prüfungen ab. Weil die Zeit zum Abitur auf zwölf Jahre verkürzt wurde, gibt es in diesem Jahr so viele Abiturienten wie noch nie, mehr als 17.000 Schüler.

Deshalb wird aber auch so viel Unterricht ausfallen wie seit Jahren nicht mehr. Wegen des Abiturs werden die jüngeren Schüler an vielen Gymnasien tagelang keinen Unterricht haben. Lehrer müssen Prüfungen abnehmen, schon in der kommenden Woche bei der so genannten Präsentationsprüfung müssen stets drei Lehrer anwesend sein. Einige Schulen wie das Humboldt-Gymnasium in Tegel oder das Werner-von-Siemens-Gymnasium in Nikolassee geben die ganze Woche vor den Osterferien frei. „Wir haben 240 Abiturienten, die geprüft werden, da können nicht alle Stunden vertreten werden“, sagt etwa Ulrich Janotta, Schulleiter des Werner-von-Siemens-Gymnasiums.

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