Berlin - Prinzenallee, Gesundbrunnen, dritter Hinterhof. Es ist drei Uhr am Nachmittag, und die ersten Schüler trudeln ein. Eine Mutter bringt ihr Kind bis zur Tür, wo Herbert Weber schon wartet. „Welche Klasse bist du, was brauchst du?“, fragt der 56-Jährige. Vierte Klasse, Deutsch-, Englisch und Mathematikhausaufgaben, antwortet das Mädchen und sitzt schon kurze Zeit später mit Cem an einem Tisch und holt die Bücher aus der Tasche. Niedrigschwelliges Angebot nennt sich das, was hier jeden Tag in der Woche stattfindet. Die Zielgruppe: Kinder und Jugendliche in Brennpunktkiezen wie diesem, die auf ihrem Weg zur Chancengleichheit vor vielen Hürden stehen. Ohne Sprachkompetenz haben sie keinen Zugang zu Fachwissen, ohne Sprache und Fachwissen gelingt ein Berufseinstieg nur schwer.

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