Erziehungsliteratur ist in, und das ist gut. Lassen wir Klassiker wie Alice Miller mal außen vor, so begann die jüngste Debatte gefühlt 2008 mit Michael Winterhoffs „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“. Seinem Buch sind viele andere nachgefolgt, und es stellt sich die Frage: Wer von den dort beschriebenen Helikoptereltern, Tiger- und Fußball-Moms fühlt sich eigentlich angesprochen?

Erreicht dieser Stoff überhaupt seine adressierte Leserschaft? Nämlich Eltern, die immer nur Angst haben, etwas falsch zu machen, demzufolge lieber gar nichts und es damit erst richtig schlimm machen? Oder befriedigt dieser Lesestoff nur Leute, die genervt sind von unerzogenen, wohlstandsverwahrlosten und keineswegs reizenden Kindern in ihrem Lebensumfeld?

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