Berlin - Ein ausländisch klingender Name führt immer wieder dazu, dass Menschen auf Wohnungssuche abgelehnt werden. Die Vermutung liegt nahe, dass die Bewerber zumindest in einzelnen Fällen Opfer von Diskriminierung werden. Die Berliner Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt „Fair mieten – Fair wohnen“ will jetzt stärker gegen solche Ungleichbehandlung vorgehen. Sie hat ein Leitbild entwickelt, das zu einer „Kultur fairen Vermietens“ beitragen soll.

Am Montag wurde das Leitbild mit dem Namen „Berlin vermietet fair“ präsentiert. Es besteht aus neun Leitsätzen, die sich an Vermieter richten. Ziel der Initiative ist es, Vermieter für eine „diskriminierungsarme Wohnungsbewerbung, Vergabe, Vermietung und Verwaltung von Wohnraum zu motivieren“, heißt es in der Präambel.

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