Berlin - Rahman Ghadami ist 13 und am Sonnabend plötzlich verschwunden. An dem Tag spielte er noch mit Kindern in der stationären Wohngruppe auf dem Gelände des Evangelischen Johannesstifts in Spandau, in der er seit fünf Monaten lebt. Vorher war der syrische Junge in einer Erstaufnahmestelle, davor einige Zeit in der Türkei und vorher in Afghanistan. Das Kind habe sich sehr gut integriert, heißt es aus dem Johannesstift. Rahman geht in Berlin zur Schule, spielt Fußball im Verein und hat schnell Deutsch gelernt. Er ist ohne seine Eltern nach Deutschland gekommen, Kontakt zu ihnen hält er nur über Handy.

Am Sonnabend, gegen 14.20 Uhr, meldete er sich zu einem Spaziergang ab – und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Er gilt als vermisst, die Polizei veröffentlichte einen Aufruf. Die Beschreibung des Jungen: hagere Statur, schwarz-braune Jacke, Jeans und Turnschuhe der Marke Adidas. Anzeichen, dass er weggelaufen sein könnte, gab es vorher nicht, so das Johannesstift. Eine öffentliche Fahndung ist das letzte Mittel der Polizei.

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