Berlin -  Eine schöne alte Schule und dann auch noch wunderschön saniert. Wie eine Burg steht sie da mitten im Großstadtmeer, das ringsum tost. Gleich hinterm Zaun lärmen die Autos und S-Bahnen. Das Gebäude ist wuchtig: Die roten Ziegel erinnern an nordische Backsteinoptik, die hohen Fenster zeigen, wie großzügig die Klassenräume geschnitten sind. Und unterm Spitzdach ziehen die Zeiger einer Uhr ihre Runden. Auf dem Pausenhof ein moderner Anbau, der aussieht wie der Speisesaal der Schüler. Ein Neubau aus ganz viel Glas und ganz wenig Stahl – wie ein Wintergarten-Restaurant.

Spätestens im Haus wird klar: Das ist gar keine Schule mehr. Denn seit wann gibt es im Foyer einer Schule eine Rezeption? Und seit wann ist es auf Fluren ruhig, fast still, obwohl Dutzende Leute unterwegs sind?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.