Berlin - Am Schluss liegen sich alle in den Armen, selig und ein wenig ungläubig. Dass ihr Fußballverein Werder Bremen tatsächlich noch gewinnen kann, daran haben sie bis zum Abpfiff der Partie gegen Wolfsburg nicht so recht geglaubt. Umso lauter schallen am frühen Samstagabend die Werder-Rufe aus der Fankneipe Wilde 13 in Friedrichshain, hinaus auf die Gabriel-Max-Straße bis rüber zum Boxhagener Platz.

Doch die trunkene Freude der Werderfans ist nicht ungetrübt. Es ist das letzte Bundesliga-Heimspiel, das sie in ihrer Fankneipe in Friedrichshain sehen. Nur noch zwei Partien, das Pokalspiel am Dienstag gegen die Bayern und das Nordderby in Hamburg am nächsten Freitag, dann ist Schluss. Ende April muss Gastwirt Tommy Böcker raus. „Mein Pachtvertrag wurde nicht verlängert, weil die neue Hausbesitzerin keine Kneipe mehr will“, sagt der 56-Jährige.

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